Was spricht für eine mpMRT?

Bei der bisher üblichen urologischen Vorsorge-Untersuchung gibt es mehrere Faktoren, die möglicherweise zu Unsicherheit in der Diagnose führen können:

• Bei der Tastuntersuchung werden oftmals nicht alle Abschnitte im Inneren der Prostata erreicht. Bei negativem Tastbefund erfolgt oftmals keine weitere Abklärung.

• Ein erhöhter PSA-Wert muss nicht zwangsläufig durch ein Karzinom entstehen.

• Umgekehrt sind bösartige Veränderungen der Prostata wiederum auch nur bei einer leichten Erhöhung des PSA-Werts möglich.

• Die transrektale Biopsie kann nicht alle Regionen gleich gut erreichen. Bei Patienten mit erhöhtem PSA-Wert werden daher oft eine ganze Reihe von Stanzbiopsien durchgeführt. Selbst wenn sie alle negativ sind, bleibt beim Patienten eine Restunsicherheit.

Mangelnde Diagnosesicherheit kann dazu führen, dass Tumoren nicht rechtzeitig entdeckt werden. Andererseits gilt es, eine Übertherapie von klinisch nicht signifikanten Tumoren mit der Folge einer hohen Patientenbelastung und eines hohen Reha-Aufwands nach Operationen (Inkontinenz, Impotenz) zu vermeiden.

Die mpMRT sorgt hier für mehr Sicherheit – für Ärzte und Patienten.